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Handball-WM: Remis nach dramatischen Spiel

Verantwortlicher Autor: Horst-Peter Nauen Berlin, 15.01.2019, 12:08 Uhr
Presse-Ressort von: horse.en-a.de Bericht 5708x gelesen

Berlin [ENA] Die Mannschaft von Bundestrainer Christian Prokop musste sich nach einem dramatischen Handball-WM-Krimi gegen Russland mit einem 22:22 (Halzeitstand 12:10) begnügen. Vor ausverkauften Rängen in der Berliner Mercedes-Benz-Arena wurde wieder einmal Kapitän Uwe Gensheimer bester deutscher Werfer. Spieler des Tages wurde jedoch der Russe Timur Dibirov der mit absoluten Weltklasse-Toren seine Mannschaft auf Kurs hielt.

!3.500 Zuschauer erlebten einen wahren Handball-WM-Krimi bei bester Stimmung - aber das Duell der Ex-Weltmeister blieb hart umkämpft und Russland spielte einen intelligenten Handball. DHB-Spieler Steffen Weinhold begeisterte das Publikum mit einer grandiosen Energieleistung und super Toren. Nach rund 52 Minuten führt das DHB-Team zunächst mit 20:17, aber es läuft nicht alles rund. Der Bundestrainer forderte die Devensive auf: ,,Das muß aggressiver werden!"

Die Begegnung blieb extrem spannend und die Halle kochte als Gensheimer beim Siebenmeter die Nerven behielt und per Heber das russische Tor zum 21:19 (58. Minute) traf. Danach begann eine dramatische Schlussphase als die Russen nach einem Fehlpass von Paul Drux zum 21:21 ausgleichen konnten. Fabian Böhm brachte seine Mannschaft noch einmal in Front - die Fans waren außer sich vor Spannung und Freude, noch 9 Sekunden bis zum Abpfiff - dann konnte Russland ausgleichen zum 22:22.

Schade - für Deutschland wäre mehr drin gewesen

Bundestrainer Christian Prokop beim Statement: ,,Wir haben im Angriff den ein oder anderen Fehler zu viel gemacht. Die Russen haben ihre Angriffe sehr diszipliniert gespielt und wir haben es nicht geschafft uns abzusetzen. Wir waren in den entscheidenden Momenten nicht so konsequent gewesen, wie wir uns vorgenommen haben. Wenn man mit 20:17 führt und am Ende mit 22:22 das Parkett verlässt, ist natürlich erst einmal Enttäuschung da. Wir müssen den Blick aber wieder weiter nach vorne richten."

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