Samstag, 25.11.2017 04:31 Uhr

Altenberger Dom: Historie im Bergischen Land

Verantwortlicher Autor: Horst-Peter Nauen Odenthal, 09.07.2017, 16:08 Uhr
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Der Altenberger Dom: Ein historischer Ort im Bergischen Land
Der Altenberger Dom: Ein historischer Ort im Bergischen Land  Bild: Karola Dannert Oestreich

Odenthal [ENA] Im Rahmen der Serie "Touristische Ausflugsziele in Nordrhein-Westfalen" besuchten wir für Sie den Altenberger Dom, auch Bergischer Dom genannt - eine prachtvolle ehemalige Klosterkirche dessen Erichtung durch die Zisterzienser bis in das Jahr 1133 zurück geht. https://youtu.be/sOWkv8MSjSw

Im westlichen Teil des Bergischen Landes liegt der im gotischen Stil erbaute Altenberger Dom, er ist umgeben von Wäldern und Wiesen und wird täglich von vielen hundert Touristen und Gläubigen besucht. Das in einem Tal stehende gigantische Bauwerk ist eine dreischiffige Basilika mit einem Chorumgang und sieben Chorkapellen. Der Innenraum strahlt eine strenge Form der Gotik aus und eine zisterziensische Kargheit die mit nordfranzösischen Formen verbunden ist.

Der Altenberger Dom

Mit einem gigantischen "Westfenster" über dem Portal, das vor dem Jahr 1400 fertiggestellt worden ist, heißt der Dom seine Besucher willkommen. Es ist das größte Bleiglasfenster nördlich der Alpen und stellt das "himmlische Jerusalem" dar. Auffällig ist die über dem Zelebrationsaltar freihängende "Altenberger Madonna", eine Madonna im Strahlenkreuz, die aus dem Jahre 1530 stammt. Die Dom-Orgel besteht aus insgesamt 6.300 Pfeifen wobei die größte 12 Meter misst, das Instrument wiegt 30 Tonnen und verfügt über ein außergewöhnliches Klangvolumen.

Das Westfenster
Markuskapelle

Jährlich finden über 100 Konzerte im Dom statt und 2017 wird zusätzlich ein Internationales Orgel-Festival auf hohem künstlerischem Niveau präsentiert. Der Altenberger Dom dient auch als Simultankirche auf Grund einer Kabinettsorder des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV, seit 1857 hält die katholische sowie die evangelische Gemeinde hier ihre Gottedienste ab. Im Schatten des Doms, zwischen dem Altenberger Hof (Hotel & Restaurant) und dem Küchenhof (gemütliche Gaststätte), steht ein weiters Highlight der Besichtigungstour, die 1225 erbaute Markuskapelle. Für die jüngsten Besucher empfiehlt sich ein Besuch im Märchenwald fünf Minuten abseits der historischen Stätte. Andererseits führen Wanderwege zur Großen Dhünntalsperre.

Das Land Nordrhein-Westfalen führte bis 2005 umfangreiche Sanierungsmaßnahmen für rund 21 Millionen Euro durch um diese historischen Bauwerke der Öffentlichkeit zu erhalten. Dom und Kapelle sind täglich bis 18 Uhr geöffnet.

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