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„Wir müssen uns mehr umeinander kümmern.“

Verantwortlicher Autor: Claus Bernhold Berlin, 16.09.2018, 13:14 Uhr
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Prof. Dr. Otto Wulff
Prof. Dr. Otto Wulff  Bild: Claus Bernhold

Berlin [ENA] In der zunehmenden Zahl von Single-Haushalten insbesondere bei der älteren Genera-tion sieht die Seniorenvereinigung der CDU eine Gefahr persönlicher Vereinsamung und gesellschaftlicher Isolation. „Wir müssen uns im Rahmen aufmerksamer und wachsamer Nachbarschaft stärker umeinander kümmern".

"Unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger brauchen unsere Aufmerksamkeit“, ruft Prof. Dr. Otto Wulff, Bundesvorsitzender der zweitstärksten Vereinigung der CDU, zu mehr Engagement auf. Mit „wir“ meint Wulff u.a. die über 54.000 Mitglieder in den bundesweit vertretenen Orts- und Stadtverbänden der Senioren-Union. Den verschiedentlich zu hörenden Ruf nach Einrichtung von kommunalen Seniorenämtern mit Aufgaben analog den Jugendämtern mit entsprechenden Kontroll- und Überwachungsfunktionen hält Wulff nicht für die beste Lösung.

„Wir unterstützen die bestehenden Betreuungs- und Hilfeeinrichtungen in den Kommunen und befürworten deren Ausbau. Gemeindeschwestern, die sich um hochbetagte, allein lebende Seniorinnen und Senioren kümmern, damit diese ihren Alltag möglichst eigenständig ordnen können, sind ein richtiger Ansatz. So sind viele Ältere imstande, möglichst lange ohne Bevormundung in ihrem vertrauten Umfeld zu leben, in zahlrei-chen Fällen lässt sich ein Aufenthalt im Pflegeheim vermeiden“, so der Chef der CDU-Senioren.

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