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Spatenstich für neue Leverkusener A1-Rheinbrücke

Verantwortlicher Autor: Horst-Peter Nauen Leverkusen/Köln, 14.12.2017, 21:07 Uhr
Presse-Ressort von: horse.en-a.de Bericht 7814x gelesen
Spatenstich für neue Leverkusener A1-Rheinbrücke
Spatenstich für neue Leverkusener A1-Rheinbrücke  Bild: Horst Nauen

Leverkusen/Köln [ENA] NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) gab heute den Startschuss für das dringlichste Projekt in der Region - Neubau der Leverkusener-Rheinquerung A1. Trotz einiger Demonstranten, symbolisierten Vertreter von Bund, Land und den betroffen Städte, mit einem Spatenstich den Neubau der Brücke.

Bereits 2020 sollen auf dem ersten Teil der neuen Rheinquerung Autos und vor allem wieder Lkw fahren können. Ende 2024 sollen die Arbeiten in diesem Bereich abgeschlossen sein und den Verkehrsteilnehmern alle Fahrbeziehungen zur Verfügung stehen. Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr sagte: ,,Heute ist es soweit! Wir geben den Startschuss für das wohl bedeutendste Verkehrsprojekt in Nordrhein-Westfalen in den kommenden Jahren. Die A1 ist eines der wichtigsten Verkehrsadern in Deutschland. Mit dem achtstreifigen Ausbau wird sie bald deutlich leistungsfähiger sein und damit die Mobilität in der Region erheblich verbessern."

Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Hendrick Wüst unterstrich, dass es 'eine bestandkräftige Planung' gebe und bedankte sich bei allen Beteiligten für die geleistete Arbeit: ,,Der Bund, die Bezirksregierung und Straßen.NRW haben mit ihrem Engagement das Projekt vorangetrieben. Die gute Zusammenarbeit werden wir sehr verantwortungsbewusst fortsetzen." Wegen Trillerpfeifen, Sprechchöre und Rangeleien der rund 50 Demonstranten wurden die Reden in ein Zelt verlegt und aus einem Spatenstich wurde nur ein Spatenzeigen.

Die Demonstranten forderten "Kein Eingriff in die Giftmüll-Deponie" - sie befürchten erhebliche Gefahren für Umwelt und Gesundheit wenn einige Brückenpfeiler auf einer alten Chemie-Müll-Deponie der Bayer Werke errichtet werden sollen. Im Oktober 2017 hatte das Bundesverwaltungsgericht eine Klage gegen das öffnen der Deponie abgewiesen. "Die Arbeiten in der Altablagerung werden von einem umfassenden Sicherheitskonzept begleitet", versichern die Verantwortlichen.

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