Samstag, 22.09.2018 13:01 Uhr

NRW-Ministerpräsident Laschet besucht Israel

Verantwortlicher Autor: Horst Nauen Jerusalem (Israel), 06.09.2018, 12:14 Uhr
Presse-Ressort von: horse.en-a.de Bericht 4512x gelesen

Jerusalem (Israel) [ENA] NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, Landtagspräsident André Kuper sowie der Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Internationales, Dr. Stephan Holthoff-Pförtner besuchen Israel im Jubiläumsjahr der Staatsgründung. Im Vordergrund der Reise steht die Würdigung und Vertiefung der engen freundschaftlichen Beziehung zwischen Nordrhein-Westfalen und Israel sowie eine Kranzniederlegung für Opfer des Holocaust.

Neben politischen Gesprächen unter anderem mit Staatspräsident Reuven Rivlin, Premierminister Benjamin Netanyahu und Oppositionsführerin Tzipi Livni gedachte die NRW-Delegation den Opfern des Holocaust. Landtagspräsident André Kuper und Ministerpräsident besuchten die Gedenkstätte "Yad Vashem" in Jerusalem und legten dort einen Kranz nieder. Yad Washem ist die bedeutendste Gedenkstätte die an die nationalsozialistische Judenvernichtung erinnert und wissenschaftlich dokumentiert, sie wird jährlich von über zwei Millionen Menschen besucht.

NRW-Repräsentanz in Israel

Um die Präsenz von Nordrhein-Westfalen in Israel zu verstärken, will die Landesregierung eine eigene Repräsentanz des Landes Nordrhein-Westfalen in Tel Aviv eröffnen. Die NRW-Repräsentanz soll ein Begegnungsort für Wirtschaft, Bildung, Forschung und Kultur werden. Neben der Wirtschaftsförderung NRW.Invest werden auch die Wissenschafts- und Bildungsbeziehungen in der NRW-Repräsentanz angesiedelt. ,,Diese Einrichtung ist auch ein klares Signal der Wertschätzung an unsere Freunde in Israel und soll uns neue Chancen zur Vertiefung unserer Beziehungen bieten. Es wird weltweit das erste Nordrhein-Westfalen-Büro dieser Art sein", so Ministerpräsident Laschet.

NRW pflegt seit den 1960er Jahren intensive Beziehungen zu Israel und 28 nordrhein-westfälische Städte haben eine Partnerschaft mit einer Stadt in Israel. Zur Förderung des deutsch-israelischen Jugendaustausches hat NRW die Mittel für 2018 nahezu verdoppelt.

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