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Rettungsgasse rettet Leben - und ist doch so einfach!

Verantwortlicher Autor: Horst-Peter Nauen Düsseldorf, 21.03.2018, 12:00 Uhr
Presse-Ressort von: horse.en-a.de Bericht 6517x gelesen
Rettungsgasse rettet Leben - und ist doch so einfach!
Rettungsgasse rettet Leben - und ist doch so einfach!  Bild: IM NRW/Jochen Tack

Düsseldorf [ENA] NRW Landesminister Wüst und Reul werben zusammen mit der Landesverkehrswacht für richtiges Verhalten im Stau. Mit dem bilden einer Rettungsgasse tun sich viele Autofahrer immer noch sehr schwer - 64 Prozent der Führerscheininhaber in Deutschland wissen nicht, wie eine Rettungsgasse zu bilden ist.

Mit Rettungsgassen tun sich Autofahrer noch immer schwer. Auch das seit letzten Herbst erhöhte Bußgeld (mindestens 200 Euro bis 320 Euro + Fahrverbot) hat noch nicht dazu geführt, dass Verkehrsteilnehmer bei Stau vorausschauend eine Rettungsgasse bilden. Viele Verkehrsteilnehmer denken immer noch viel zu spät an die Rettungsgasse, oft erst, wenn hinter ihnen ein Martinshorn ertönt. Nur 53 Prozent der Befragten in einer ADAC-Studie wussten überhaupt, dass sie bei Stau eine Rettungsgasse freihalten müssen. Nach einer aktuellen Umfrage im Auftrag der Johanniter-Unfallhilfe wissen sogar 64 Prozent der Führerscheininhaber in Deutschland nicht, wie eine Rettungsgasse bei einer dreistreifigen Straße zu bilden ist.

Mit 250 Bannern an Autobahnbrücken werben jetzt in Nordrhein-Westfalen - das Verkehrs- und Innenministerium, Landesverkehrswacht, Autobahnpolizei und Straßen.NRW für mehr Rücksichtnahme. Verkehrsminister Hendrik Wüst appelliert an die Autofahrer: ,,Blockierte Fahrbahnen gefährden Gesundheit und Leben von Unfallopfern, weil die Rettungskräfte wertvolle Minuten verlieren. Wir wollen erreichen, dass die Verkehrsteilnehmer wieder aufmerksamer und rücksichtsvoller unterwegs sind." NRW-Innenminister Herbert Reul sagte: ,,Rettungsgasse rettet Leben! Mit den Bannern möchten wir den Menschen in Nordrhein-Westfalen zeigen, wie sie eine Rettungsgasse bilden müssen. Nach schweren Unfällen kommt es auf jede Sekunde an."

Rettungsgasse bilden - es ist doch so einfach!

Klaus Voussem, Vizepräsident Landesverkehrswacht NRW, erklärte bei einem Ortstermin an der A3 wie eine Rettungsgasse gebildet wird: ,,Es ist doch einfach - auf Straßen mit mindestens zwei Fahrstreifen je Richtung muss bei Stau oder stockendem Verkehr sofort eine freie Gasse für Polizei- und Hilfsfahrzeugen gebildet werden. Wer auf der linken Spur unterwegs ist, hält sich links, auf allen anderen Fahrspuren hält man sich rechts. Der Standstreifen bleibt frei."

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