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Entwarnung für Pferdebetriebe - Rotz Befund negativ

Verantwortlicher Autor: Press-melur. & Horst-Peter Nauen Kiel, 23.02.2015, 12:36 Uhr
Presse-Ressort von: horse.en-a.de Bericht 5415x gelesen
Entwarnung - für Pferdeseuche
Entwarnung - für Pferdeseuche "Rotz"  Bild: Horst-Peter Nauen

Kiel [ENA] Die ausstehende Abklärungsuntersuchung, wurde laut Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, auf Rotz bei einem Pferd aus Schleswig-Holstein mit negativem Ergebnis abgeschlossen. Somit sind derzeit keine Betriebe in Schleswig-Holstein mehr gesperrt.

Die Untersuchungen waren notwendig, da in Niedersachsen bei einem aus Schleswig-Holstein stammenden Sportpferd Rotz amtlich festgestellt worden war. Vor diesem Hintergrund laufen derzeit bundesweit und auch in Schleswig-Holstein noch weitere Ermittlungen und Untersuchungen von Pferden, die zeitgleich in den letzten Jahren mit dem genannten Tier in verschiedenen Ställen zusammen gestanden haben.

Die bakterielle Infektionskrankheit "Rotz" (Burkholderia Mallei) ist eine anzeigepflichtige Tierseuche. Sie war bis Anfang des 20. Jahrhunderts weltweit verbreitet, wurde aber in Westeuropa und Nordamerika in den fünfziger Jahren weitgehend ausgerottet. Die Krankheit kann auf Menschen übertragen werden, aber Ansteckungen waren bislang selten, selbst dann, wenn die Erkrankung in der Pferdepopulation häufig auftrat. In Deutschland liegen im Moment keine aktuellen Meldungen über Rotz-Erkrankungen vor.

Pferde-Herpes im Bergischen Land

Auf einer Reitanlage in Wermelskirchen waren innerhalb von wenigen Tagen drei Pferde an einer neurologischen Form des Herpes Virus verendet. Der Stall wurde daraufhin sofort vom behandelnden Tierarzt und Betreiber unter Quarantäne gestellt. Das hatte zu Folge, dass bei vielen Pferdebesitzern und Halter in der gesamten Umgebung eine gewisse Panik aufkam. Die Tierärzte Dr. Anja Caßardelli und Dr. Wilfried Jörgens, der Tierarztpraxis am Flügel in Burscheid, starteten eine Informations-Veranstaltung an der rund 300 beunruhigte Pferdebesitzer teilnahmen. Seit elf Tagen sind in dem betroffenen Stall keine neuen Erkrankungen oder Fieberfälle aufgetreten.

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