Sonntag, 21.01.2018 15:22 Uhr

Österreich: Moderne Hotels und neuzeitliches Bauen

Verantwortlicher Autor: Dr. Bernd Strecker Bad Schönborn, 30.12.2017, 13:03 Uhr
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Wellness-Hotel
Wellness-Hotel "Das.Goldberg" in Bad Hofgastein  Bild: Dr. Bernd Strecker

Bad Schönborn [ENA] Das weithin bekannte Wellness-Hotel „Das.Goldberg“ liegt - hangweise - auf halber Höhe über der Ortsmitte von Bad Hofgastein im Salzburger Land. Heuer wurde es während der unmittelbaren Vorweihnachtszeit - zwar nach verheerenden Sturmschäden in den umliegenden Wäldern - mit reichlich Schnee bedacht.

Letzteres ist - wie andernorts auch - leider zu dieser Zeit nicht immer der Fall. „Das.Goldberg“ hat sich deshalb - von außen gesehen - in ein zusätzlich weißes Kleinod verwandelt. Es gehört zu der herausragenden Gruppe von neuen, modernen und innovativen österreichischen Hotel-Komplexen, deren Architekten schon seit geraumer Zeit sehr erfolgreich eine sinnvolle Synthese von Althergebrachtem (vor allen Dingen: Holz) und technischer wie ästhetischer Weiterentwicklung moderner Materialien vorangetrieben haben.

Hotel von unten (Kreisel) aus gesehen

Dieser Vorgang ist von weitreichender Bedeutung, weil sich immer klarer eine je individuelle Note herausschält und dadurch - im Idealfall - alle Teile in positiver Weise integrativ zusammengeführt werden. Dies ist bei besagtem Hotel in prägender Weise der Fall. „Das.Goldberg“ steht auf dem Grund und Boden des ehemaligen Anwesens „Pyrkerhöhe“. Nach dem Tod des Seniorchefs, so erfahren wir, hat die nachfolgende Generation, Vera und Georg Seer, einen klaren Trennungsstrich zwischen Alt und Neu gezogen.

Wesentliche Teile des damals existierenden Bestandes wurden abgerissen und darüber hinaus eine völlig neue Konzeption - bis ins Detail durchdacht - Zug um Zug konsequent umgesetzt. Der jetzige Status erinnert nur noch ‚von weitem‘ an die ursprünglichen Gegebenheiten. Sicherlich deshalb wurde auch ein neuer Name gefunden. Seine geographische Entsprechung findet sich im viel besuchten Heilstollen auf dem Weg nach Sportgastein.

Für ihr Vorgehen haben die Verantwortlichen sehr viel Geld in die Hand genommen. Dies muss verständlicherweise über kurz oder lang wieder hereingeholt werden. Parallel dazu läuft zwangsweise die permanente Erhaltung des erreichten hohen Standards, gekoppelt mit weiteren, in Angriff zu nehmenden baulichen Maßnahmen. Um das zu erreichen, bedarf es einer sorgfältigen und vorausschauenden Planung.

Leider werden jedoch oft diese notwendigen Schritte durch das unverhältnismäßig achtlose Verhalten einiger Gäste eingeschränkt bzw. konterkariert. Diesen scheinen die langfristig negativen Folgen überhaupt nicht bewusst zu sein, die sich letztendlich auch gegen sie selbst wenden. Die zuweilen zu hörende Äußerung „Das habe ich ja alles bezahlt!“, klingt in den meisten Ohren doch wohl sehr banal. Es fällt aber auf, dass bis jetzt in diesem Hotel das höchst positive Miteinander vorherrscht.

Der aufmerksame, genau hinschauende Gast des Goldberg-Hotels kann die gekonnte und mit viel Herzblut vollzogene Umsetzung bis in letzte Einzelheiten leicht nachvollziehen. Das gilt im Besonderen für den phantastisch gestalteten und großzügig angelegten Wellness-Bereich wie auch für seine verschieden angeordneten, geräumigen Ruhezonen. Die edlen, zuweilen sinnvoll in kleinen Gruppen angeordneten Kunstgegenstände schaffen eine ästhetisch anheimelnde Atmosphäre, die dem Wohlergehen des Gastes sehr dienlich ist.

Der Schwimmbereich verbindet das Innen mit dem Außen. Hier hat der Gast einen traumhaften Blick auf das unter ihm liegende Bad Hofgastein und die sich darüber ausbreitende schneebedeckte Bergwelt. Im Sommer wird diese Atmosphäre völlig anders sein, aber sicherlich genauso beeindruckend. Die Gästezimmer sind großzügig und geschickt eingerichtet. Die Verkostung ist dank einer sehr effektiven Küchenmannschaft differenziert und es wird gerne auch auf spezielle Gästewünsche eingegangen.

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